Weiterbildungsprogramm für pädagogische Fachkräfte und Fachkräfte in der Unterstützungsarbeit
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MODUL 1. GRUNDLAGEN DER PSYCHISCHEN GESUNDHEITSERZIEHUNG
Einleitung -
Einheit 1. Grundlagen der Aufklärung und Kompetenzbildung im Bereich psychische Gesundheit
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Einheit 2. Die Rolle von Erwachsenenbildnern bei der Förderung des Bewusstseins für psychische Gesundheit
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Einheit 3. Integration psychischer Gesundheit in die Erwachsenenbildung
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Einheit 4. Entwicklung emotionaler Intelligenz und Selbstreflexion
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Einheit 5. Zusammenfassung
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MODUL 2. VERSTÄNDNIS FÜR DIE PSYCHISCHEN PROBLEME VON MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGENEinleitung
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Einheit 1. Ursachen für psychische Probleme bei Migranten und Flüchtlingen
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Einheit 2. Kulturell geprägte Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit
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Einheit 3. Schlüsselkompetenzen: Emotionale Intelligenz und kulturelles Verständnis
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Einheit 4. Schaffung einer psychologisch unterstützenden und sicheren Umgebung
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MODUL 3. WIRKSAME UNTERRICHTSSTRATEGIEN FÜR DIE AUFKLÄRUNG ÜBER PSYCHISCHE GESUNDHEITEinleitung
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Einheit 1. Was macht die Aufklärung über psychische Gesundheit besonders?
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Einheit 2. Sichere und respektvolle Kommunikation
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Einheit 3. Praktische Unterrichtsstrategien für die psychische Gesundheitserziehung
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Einheit 4. Planung, Durchführung und Auswertung einer Minisitzung
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Einheit 5. Zusammenfassung
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Einheit 6. Quiz zur Selbsteinschätzung1 Quiz
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MODUL 4. KULTURELLE KOMPETENZ IN DER PSYCHISCHEN GESUNDHEITSERZIEHUNGEinleitung
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Einheit 1. Einführung in kulturelle Kompetenz
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Einheit 2. Kulturelle Perspektiven und Annahmen
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Einheit 3. Forschungsergebnisse
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Einheit 4. Fazit
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Einheit 5. Zusammenfassung
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Einheit 6. Quiz zur Selbsteinschätzung1 Quiz
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MODUL 5. MODERATIONSKOMPETENZEN FÜR SENSIBLE THEMENEinleitung
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Einheit 1. Prinzipien und Techniken der Moderation
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Einheit 2. Gruppendynamik und emotionale Auswirkungen
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Einheit 3. Angewandte Moderationspraxis
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Einheit 4. Austausch unter Gleichgesinnten and Reflexion
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MODUL 6. ANPASSUNG VON INHALTEN AN UNTERSCHIEDLICHE LERNENDEEinleitung
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Einheit 1. Grundlagen des inklusiven Lernens
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Einheit 2. Hindernisse beim Lernen
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Einheit 3. Inklusives Design in der Praxis
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Einheit 4. Praktische Anpassung von Lerninhalten
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Einheit 5. Zusammenfassung
Beispielszenario
Eine junge Frau aus Afghanistan nimmt an einer Informationsveranstaltung zum Thema psychische Gesundheit teil. Sie vermeidet Augenkontakt, sitzt ganz hinten und beteiligt sich nicht an den Gruppendiskussionen.
Eine voreilige Annahme könnte lauten:
„Sie beteiligt sich nicht, weil sie kein Interesse hat.“
Eine kulturell informierte Interpretation könnte lauten:
Das Vermeiden von Augenkontakt kann eher ein Zeichen von Respekt als von Desinteresse sein. Möglicherweise empfindet sie Scham oder Stigmatisierung, wenn sie öffentlich über psychische Gesundheit spricht. Geschlechtsspezifische Normen in ihrer Kultur könnten sie davon abhalten, sich in gemischten Gruppen offen zu äußern. Möglicherweise fürchtet sie sich vor Urteilen oder Missverständnissen.
Was dies zeigt: Kulturelle Kompetenz hilft uns, den Weg von der Vermutung über das Verständnis hin zu unterstützenden Maßnahmen zu gehen.
Übung
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um über Ihre eigene Rolle und Ihre Erfahrungen nachzudenken. Schreiben Sie Ihre Antworten auf die folgenden vier Fragen auf:
• Was bedeutet kulturelle Kompetenz im Kontext Ihrer eigenen Arbeit?
• Welche kulturellen Faktoren (Ihre eigenen oder die anderer) haben Ihre Interaktionen in der Vergangenheit beeinflusst?
• Welche kulturellen Vorurteile oder Annahmen nehmen Sie bei sich selbst wahr?
• Welchen Schritt möchten Sie unternehmen, um Ihre kulturelle Kompetenz zu stärken?
Sie können diese Reflexion privat in einem Notizbuch oder einem digitalen Dokument festhalten. Sie wird nicht bewertet, ist aber ein wichtiger Teil des persönlichen Lernprozesses.