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Laienberater für psychische Gesundheit werden: Kurs für Migranten

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  1. MODUL 1. EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHISCHE GESUNDHEIT

    Einleitung
  2. Einheit 1. Grundbegriffe und Fachbegriffe der psychischen Gesundheit
  3. Einheit 2. Emotional Phases of the Migration Journey
  4. Einheit 3. Emotionale Phasen der Migrationsreise
  5. Einheit 4. Häufige psychische Herausforderungen für Migranten und Flüchtlinge
  6. Einheit 5. Fallstudie
  7. Einheit 6. Zusammenfassung
  8. Einheit 7. Quiz zur Selbsteinschätzung
    1 Quiz
  9. MODUL 2. HÄUFIGE PSYCHISCHE STÖRUNGEN
    Einleitung
  10. Einheit 1. Einführung in die psychische Gesundheit
  11. Einheit 2. Überblick über häufige Störungen
  12. Einheit 3. Symptome erkennen
  13. Einheit 4. Mit Empathie reagieren
  14. MODUL 3. EINFÜHRUNG IN DIE TRAUMAINFORMIERTE / TRAUMSENSIBLE BETREUUNG
    Einleitung
  15. Einheit 1. Was ist ein Trauma
  16. Einheit 2. Was ist traumainformierte Betreuung
  17. Einheit 3. Erste Schritte mit traumainformierter Betreuung
  18. Einheit 4. Zusammenfassung
  19. Einheit 5. Quiz zur Selbsteinschätzung
    1 Quiz
  20. MODUL 4. ZUGANG ZU PSYCHOLOGISCHEN DIENSTLEISTUNGEN
    Einleitung
  21. Einheit 1. Rechte auf psychische Gesundheit für Migranten und Flüchtlinge
  22. Einheit 2. Ethische Überlegungen bei der psychischen Unterstützung
  23. Einheit 3. Zusammenfassung
  24. MODUL 5. SELBSTFÜRSORGE FÜR EHRENAMTLICHE BERATER*INNEN
    Einleitung
  25. Einheit 1. Die Auswirkungen anerkennen
  26. Einheit 2. Erlernen von Techniken zur Selbstfürsorge
  27. Einheit 3. Zusammenfassung
  28. Einheit 4. Quiz zur Selbsteinschätzung
    1 Quiz
  29. MODUL 6. ACHTSAMKEIT UND SELBSTFÜRSORGE FÜR MIGRANT*INNEN UND GEFLÜCHTETE
    Einleitung
  30. Einheit 1. Einführung in Achtsamkeit und Selbstfürsorge
  31. Einheit 2. Stress, Trauma und den Körper verstehen
  32. Einheit 3. Anpassung von Achtsamkeitsstrategien
  33. Einheit 4. Kulturelle Sensibilität bei Achtsamkeit und Selbstfürsorge
  34. Einheit 5. Fazit
  35. Einheit 6. Fallstudie
  36. Einheit 7. Zusammenfassung
  37. Einheit 8. Quiz zur Selbsteinschätzung
    1 Quiz

In Modul 3 lernen Sie:

• Das Grundkonzept der traumainformierten (auch traumasensible) Betreuung / Versorgung und die Grundidee hinter diesem Konzept.

• Einfache Instrumente und Methoden zur Anwendung bewährter Praktiken der traumainformierten Betreuung in Ihrer Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen.

• Strategien zur Integration bewährter Praktiken der traumainformierten Betreuung in Ihre Einrichtung, um die institutionelle Entwicklung und die Kompetenzen innerhalb Ihres Teams zu fördern.

Nach der Teilnahme an diesem Schulungsmodul haben Sie Folgendes erworben bzw. sind in der Lage:

• Umfassendes Verständnis des Konzepts der traumainformierten Betreuung.

• Kenntnisse über die Rolle von Betreuungsteams, um sich ein umfassendes Bild von der Lebenssituation eines Migranten zu machen und so wirksame Betreuungsleistungen und Heilung zu ermöglichen.

• Theoretisches Wissen darüber, wie traumainformierte Praktiken angepasst werden können, um das Wohlbefinden von Patienten und Mitarbeitern potenziell zu verbessern.

Kompetenzen im Arbeitsbereich als Laienberater für psychische Gesundheit, d. h.:

Sicherheit – Ihre Mitmenschen fühlen sich körperlich und psychisch sicher.

Vertrauenswürdigkeit + Transparenz – Entscheidungen werden transparent getroffen, mit dem Ziel, Vertrauen aufzubauen und zu erhalten.

Peer-Unterstützung – Personen mit ähnlichen Erfahrungen werden einbezogen und als integraler Bestandteil der Leistungserbringung angesehen.

Zusammenarbeit – Zur Unterstützung gemeinsamer Entscheidungsfindung.

Befähigung – Die Stärken von Patienten und Mitarbeitern werden anerkannt, ausgebaut und bestätigt.

Reaktionsfähigkeit – Vorurteile und Stereotypen (z. B. aufgrund von Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, Alter usw.) werden erkannt und thematisiert.

• Die Bedeutung von Sicherheit, Vertraulichkeit, Eingehen auf die Bedürfnisse der Patienten und deren Stärkung vollständig verstehen.

• Eine Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung aufbauen.

• Einbeziehung von Familienangehörigen und Freunden (falls zutreffend).

• Schaffung von Möglichkeiten für Patienten, sich stärker in ihre eigene Gesundheitsversorgung einzubringen. Aufzeigen, dass traumainformierte Betreuung auch dazu beitragen kann, Burnout bei nichtfachlichen Sozialarbeitern zu verringern.

• Kognitive und praktische Fähigkeiten, die die Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen ermöglichen, sowie Fähigkeiten zur selbstständigen Problemlösung.

• Die weitreichenden Auswirkungen von Traumata erkennen und Wege zur Genesung verstehen.

• Retraumatisierung aktiv vermeiden.

• Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern außerhalb des Gesundheitswesens (Rechtsbüros, Sozialamt, Familienhilfeteams usw.).