Lernziele
In Modul 4 lernen Sie:
• Was kulturelle Kompetenz bedeutet und warum sie in der Ausbildung im Bereich psychische Gesundheit relevant ist.
• Wie der kulturelle Hintergrund die Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen, Stigmatisierung und das Hilfesuchverhalten beeinflusst.
• Grundsätze der interkulturellen Kommunikation und ihre Bedeutung für den Unterricht zu Themen der psychischen Gesundheit.
• Häufige kulturelle Barrieren (z. B. Sprachunterschiede, Stigmatisierung, traditionelle Überzeugungen), die das Engagement von Lernenden mit Migrationshintergrund in der psychischen Gesundheitserziehung beeinträchtigen können.
• Kulturelle Dimensionen von Überzeugungen und Praktiken im Bereich der psychischen Gesundheit und wie sich diese in verschiedenen Gemeinschaften unterscheiden.
Lernergebnisse
Nach der Teilnahme an diesem Schulungsmodul sind Sie in der Lage:
Lernergebnisse
• zu beschreiben, was kulturelle Kompetenz ist und warum sie für das persönliche Wohlbefinden wichtig ist.
• sich mit den Prinzipien der interkulturellen Kommunikation und deren Anwendung in der psychischen Gesundheitserziehung vertraut zu machen.
• die Rolle von Kultur, Sprache und Weltanschauung bei der Prägung persönlicher Ansätze zum Wohlbefinden zu erkennen.
Kompetenzen
• Fähigkeit, mit Lernenden unterschiedlicher kultureller Herkunft einfühlsam, respektvoll und aufgeschlossen umzugehen.
• Bewusstsein für die eigene kulturelle Identität, Vorurteile und Lernbedürfnisse im Zusammenhang mit kultureller Kompetenz in der Bildung.
• Förderung eines inklusiven Lernumfelds, in dem alle kulturellen Perspektiven respektiert und wertgeschätzt werden.
Fähigkeiten
• Erkennen kultureller Barrieren in der psychischen Gesundheitserziehung und Anwendung geeigneter Methoden, um diese anzugehen und zu überwinden.
• Anpassung von Lehrmethoden und Kommunikationsstilen an Lernende mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. Auswahl und Einsatz kulturell relevanter Beispiele, Fallstudien und Ressourcen in Schulungen zur psychischen Gesundheit